Oster-Tiramisu

Zutaten

2-6 Eier (2 Eier auf 300 g Mascarpone)

50-150 g Zucker

abgeriebene Zitronenschale

300-1‘000 g Mascarpone

Salz

ev. Vanillezucker

Orangensaft oder anderen Furchtsaft

1-2 EL Agavendicksaft

ca. 150 g Löffelbiskuit (Grösse der Form beachten)

1 Packung gefrorene Himbeeren oder anderes Obst

Falls gewünscht ca. 50 g weisse Schokolade

Kakao

Dekoration

Zubereitung

Orangensaft je nach Süsse etwas mit Agavendicksaft abschmecken. Die Löffelbiskuits darin tränken, bis sie sich schön vollgesogen haben, aber nicht auseinanderfallen und den Boden der Form dicht damit belegen. Falls nötig den Rest des Orangensafts darüber träufeln.

Weisse Schokolade schmelzen und mit einem Gittermuster auf die Biskuits geben. Alles gut kühlen, bis die Schokolade fest ist.

Erst dann die aufgetauten Himbeeren darauf verteilen, so dass eine schöne Himbeerzwischenschicht entsteht. Erneut gut kühlen.

Eigelbe vom Eiweiss trennen. Eigelbe mit Zucker rühren, bis die Masse hell und schön luftig ist. Zitronenschale und Mascarpone unterrühren.

Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen. 1-3 EL Zucker oder wahlweise Vanillezucker zugeben, kurz weiterschlagen und dann unter die Mascarponemasse heben. Die Masse auf der Beerenschicht verteilen. Noch einmal gut kühlen und ca. 6-24 h ziehen lassen.

Direkt vor dem Servieren die Creme mit Kakao bestäuben und wahlweise Dekorieren. Für die Erwachsenen, einen Espresso, Kaffeelikör, Amaretto oder zu Ostern einen Eierlikör zum Zugeben servieren.

Bei der Menge der Zutaten kommt es vor allem auf die Grösser der Form und die Portionenanzahl an. Wie auf dem Foto zu sehen, ist das Verhältnis zwischen Creme und Biskuit+Beeren nicht ganz optimal, (da die Creme nach allgemeiner Meinung das Beste am Tiramisu ist), so dass ich beim nächsten Mal statt 750 g 900-1‘000 g Mascarpone verwenden und das Rezept entsprechend anpassen werde. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem 😉
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Ei, ei, ei

Das passiert, wenn ich mich vor der Steuererklärung drücke 😉
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Erfrischende Drinks kalt und warm

Diese Woche hatte ich keine Lust auf pures Wasser und habe folgende Rezepte genutzt, um mehr zu trinken.

Heisser Ingwer-Zitronen-Drink

Dieses Warm-Getränk wärmt nicht nur Magen und Immunsystem.

Zutaten

1 mittleres Stück Ingwer

1 dl Zitronensaft

Agavendicksaft

Zubereitung

Den Ingwer reiben und mit etwas Wasser in einem Topf aufkochen, etwas Agavendicksaft zugeben und unter Rühren etwas einköcheln lassen. Den Sud ziehen lassen (je länger, desto intensiver), bis er nicht mehr ganz so heiss ist und durch ein Sieb in einen Krug umfüllen (Achtung mit Glas! Dieses kann bei zu heissem Wasser zerspringen!). Mit Zitronensaft und Agavendicksaft nach Belieben abschmecken und den Krug mit heissem (nicht mehr kochendem) Wasser auffüllen.

Falls mehrere Aufgüsse gewünscht sind, den Ingwersud nicht durch ein Sieb, sondern direkt in den Krug geben, dafür dann das fertige Getränk durch ein Sieb in Tassen/Gläser giessen.

Zitronengras-Ingwer-Limetten-Drink

Eine erfrischende Alternative zu Hugo und Co.

Zutaten

ca. 30 g Ingwer (ein mittleres Stück)

6 Stangen Zitronengras

ca. 80 ml Agavendicksaft

8-10 Blätter Minze

1-2 Limetten/Zitronen ausgepresst oder Direktsaft

Sprudelwasser

Zubereitung

Zitronengras putzen und die äusseren Schichten gegebenenfalls vorsichtig einritzen, vom Rest lösen, so dass sie möglichst heil bleiben, aufrollen und als Strohhalmersatz verwenden.

Ingwer und Zitronengras entsaften. Wer wie ich keinen Entsafter hat: Ingwer reiben, Zitronengras kleinschneiden und mit etwas Wasser in einem Smoothiemaker/Mixer oder ähnlich gründlich zerkleinern, bis möglichst viel Saft entstanden ist. Das Ergebnis durch ein feines Sieb streichen und zusammen mit der Hälfte des Agavendicksafts noch einmal durchmixen.

Die Minze zusammen mit dem Zitronensaft mixen, ebenfalls durch ein Sieb streichen und das Ergebnis mit dem Rest Agavendicksaft noch einmal mixen. Jeweils nach Geschmack (die Mischung machts!) ca. 2 El jedes „Sirups“ in ein Glas füllen (je nach Grösse des Glases natürlich mehr), mit Sprudel auffüllen und durch den Zitronengrashalm trinken.

Prost

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Hefeblume in der Silikonform

Zutaten

1 Silikonbackform oder wahlweise einen Zopf oder ein Brot formen

(Der Grundteig eignet sich auch gut für Brötchen, Schnecken und ähnliches (z. B. Nutellalblume).)

ca. 500 g Mehl

1 Päckchen Hefe, Trockenhefe oder Hefegarant

200 ml Buttermilch

80 g Zucker oder Agavendicksaft (eher weniger)

Ca. 100 g Butter

1 Prise Salz

2 Eier

ev. 2 EL Milch zum Bestreichen

ev. Kürbiskerne

Herstellung

Zutaten zu einem Teig verarbeiten und gut kneten. An einem warmen Ort ca. 45-60 Minuten gehen lassen. In die gefettete und bemehlte und mit Kürbiskernen bestreute Form füllen und erneut gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Auch wenn sich das Resultat sehen lassen kann, bin ich nicht 100%-ig zufrieden. Der Teig ging beim ersten Gehenlassen extrem gut auf. Beim zweiten Mal Gehen in der Form kam er jedoch kaum mehr hoch, was, wie ich glaube, wohl an der Form liegt bzw. auch daran, dass ein festerer Teig für eine solche Form geeigneter ist. Das Experiment ist aber dennoch geglückt, der Teig hat die Form gut angenommen, so dass man dekoratives Brot erhält. Vielleicht backe ich die Blume das nächste Mal mit dem Hefeteig tatsächlich einmal „falsch herum“ und schaue, was passiert.


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Möhren-Muffins für Ostern

Ich hatte die ganze Woche über Lust zu backen, also habe ich es umgesetzt:

Zutaten

60 g Butter oder Pflanzenöl

1 Ei oder 1-2 EL Apfelmus

100 g Agavendicksaft

200 ml Buttermilch oder Pflanzenmilch

150 g geriebene Karotten

250 g Mehl

2 TL Backpulver

1 TL geriebene Orangenschale

50-100 g Haselnüsse

½ TL Zimt oder Gewürz

1 EL Licor 43 falls gewünscht

Glasur

Puderzucker

Zitronensaft

ev. Orangenschale und/oder gehackte Pistazien

Herstellung

Butter/Öl, Ei, Agavendicksaft, (ev. Licor) und Milch verrühren, die trockenen Zutaten mischen und zugeben, ebenfalls die Karotten. In Muffinförmchen oder in ein Muffinblech füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 20-30 Minuten backen, etwas auskühlen lassen, mit der Glasur bestreichen und dekorieren.


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Rezeptnachtrag

Mir ist noch eingefallen, dass man statt Eiweisspulver oder Mehl auch den Nussanteil (z. B. insgesamt 200 g gemahlene Mandeln) erhöhen und das Backpulver weglassen kann. Dann wird die Konsistenz auch kompakter und man erhält Cookies. In dieser Richtung habe ich schon häufiger Kekse gebacken. Das funktioniert ganz gut und man erhält Kekse ohne raffinierten Zucker und mit einer sehr guten Kohlenhydrat-Eiweiss-Bilanz.

Möchte man eine vegane Variante backen, lässt sich das auch leicht machen, indem Eier und Quark durch z. B. Nussmus und z. B. Apfelmus und/oder Kokosöl/Kakaobutter ersetzt werden. Auch den Bananenanteil zu erhöhen, wäre eine mögliche Variante. Allerdings werden bei mir Kekse, die ich ausserhalb des „Standardschemas“ (Butter, Ei, Zucker, Mehl) backe, gerne mal recht krümelig, was mich aber nicht weiter stört und möglicher Weise auch an einem noch nicht optimalen Rezept liegt.

Viel Spass beim Experimentieren!

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Low Carb/High Protein Cookies

Mein Mann wünschte sich mehr Süssigkeiten/Zwischenmahlzeiten, die er ohne schlechtes Gewissen snacken kann. Also ging ich auf die Suche und liess mich durch Rezepte im Internet inspirieren. Ich habe mich allerdings an kein bestimmtes Rezept gehalten, sondern „freischnauze“ ausprobiert.

Ich backe fast immer nach Gefühl (meist wiege ich auch die Zutaten nicht ab und verlasse mich auf mein Gespür). In diesem Fall habe ich einen Teil des Teigs statt mit Eiweisspulver mit Mehl gemacht, um zu sehen, ob das auch funktioniert. Auf dem Blech kann man sie nicht unterscheiden, wohl aber im Geschmack: Das Eiweisspulver war in der Geschmacksrichtung Lebkuchengewürz, so dass ich bei der Mehlvariante ein Päckchen Spekulatiusgewürz zugegeben und die Konsistenz mit etwas Milch angepasst habe. Je nach Grösse der Eier, Reifegrad der Bananen und Konsistenz des Quarks, muss das Rezept jeweils angepasst werden, um einen leckerschmeckenden Teig zu erhalten, wie man ihn z. B. für Muffins herstellt.

Die Teigrohlinge sahen so unscheinbar aus, dass ich sie mit dunklen Schokodrops verziert habe.

Diese Zusammensetzung habe ich verwendet:

100-120 g Eiweisspulver mit Geschmack je nach Lust und Laune oder Vollkornmehl und Gewürze (bei Verwendung von Mehl muss je nach Konsistenz des Teiges noch etwas Flüssigkeit wie z. B. Milch zugefügt werden)

ca. 200-300 g Hafer- oder Dinkelfloken

500 g Magerquark

100 g gehackte Nüsse (je nach Lust und Laune)

2 Bananen

4 Eier

optional: 1 Päckchen Backpulver

dunkle Schokodrops

Herstellung:

Bananen zerdrücken, alle übrigen Zutaten bis auf die Schokodrops zugeben und zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen (Konsistenz wie für Muffins).

In Portionen auf ein Back- bzw. Muffinblech oder in Muffinförmchen geben, mit den Schokodrops dekorieren und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.

Die gebackenen Cookies sind sehr luftig und schmecken dadurch sehr leicht.

Bei mir wurde durch das Backpulver die Konsistenz so locker, dass ich das nächste Mal eher Muffins als Kekse daraus backen werde. Da der Teig auf dem Blech aber relativ stabil war (und nicht zerfloss), kann man so auch gut „Freihandmuffins“ backen. Ohne das Backpulver dürften die Cookies wohl „keksiger“ werden 😉

Damit man die Konsistenz besser sieht (natürlich nur deswegen *g*), habe ich einen angebissen.


Viel Spass beim Nachbacken!

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