Panna cotta

Um unnötige Gelatine zu vermeiden, habe ich nach einem traditionellen Rezept gesucht, um dieses klassische Dessert herzustellen. Dabei erfuhr ich, dass die heutige Sahne nur noch bedingt dazu geeignet ist, da sie einerseits schon vorbehandelt ist, was natürlich auch Vorteile in anderer Hinsicht bringt, und sie andererseits weniger Fett enthält als früher bzw. die Sahne, die dafür verwendet werden sollte. Dem lässt sich abhelfen, indem man der Schlagsahne einfach etwas Creme double hinzufügt, was ausserdem die Kochzeit verkürzt.

Zutaten

5 dl Schlagsahne

ev. 1 dl Creme double

1 Biozitrone

1 Vanillestange (oder Extrakt)

1-2 EL Zucker (nach Belieben und Grundsüsse der Sahne)

Geduld

Zubereitung

Die Zitrone gründlich waschen, mit einem Sparschäler die Schale möglichst dünn (ohne viel Weisses) ca. von der Hälfte abziehen und kneten, bis sie zu riechen beginnt.

Zitronenschale, Sahne, Creme double, Zucker in einen Topf geben. Vanillestange auskratzen, sowohl Stange als auch Mark zur Sahne hinzugeben.

Alles zusammen einmal aufkochen, dann die Temperatur reduzieren und die Sahne unter gelegentlichem Umrühren simmern, bis sie um die Hälfte eingekocht ist (ca. 1 bis 1,5 h). Dann sollte sie auch anfangen, dicklicher zu werden.

Die Panna cotta in kleine Gefässe füllen, nicht zu hoch (maximal 3-4 cm) und auskühlen lassen. Über Nacht im Kühlschrank durchkühlen, jetzt sollte sie auch vollständig fest geworden sein.

Bei mir hat das super funktioniert, die Panna stockte bereits nach knapp einer Stunde und wurde auch ohne Kühlen im Kühlschrank bereits fest. Falls es nicht funktionieren sollte: Kochzeit verlängern, mehr Creme double hinzugeben oder andere Sahne verwenden.

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