Low Carb/High Protein Cookies

Mein Mann wünschte sich mehr Süssigkeiten/Zwischenmahlzeiten, die er ohne schlechtes Gewissen snacken kann. Also ging ich auf die Suche und liess mich durch Rezepte im Internet inspirieren. Ich habe mich allerdings an kein bestimmtes Rezept gehalten, sondern „freischnauze“ ausprobiert.

Ich backe fast immer nach Gefühl (meist wiege ich auch die Zutaten nicht ab und verlasse mich auf mein Gespür). In diesem Fall habe ich einen Teil des Teigs statt mit Eiweisspulver mit Mehl gemacht, um zu sehen, ob das auch funktioniert. Auf dem Blech kann man sie nicht unterscheiden, wohl aber im Geschmack: Das Eiweisspulver war in der Geschmacksrichtung Lebkuchengewürz, so dass ich bei der Mehlvariante ein Päckchen Spekulatiusgewürz zugegeben und die Konsistenz mit etwas Milch angepasst habe. Je nach Grösse der Eier, Reifegrad der Bananen und Konsistenz des Quarks, muss das Rezept jeweils angepasst werden, um einen leckerschmeckenden Teig zu erhalten, wie man ihn z. B. für Muffins herstellt.

Die Teigrohlinge sahen so unscheinbar aus, dass ich sie mit dunklen Schokodrops verziert habe.

Diese Zusammensetzung habe ich verwendet:

100-120 g Eiweisspulver mit Geschmack je nach Lust und Laune oder Vollkornmehl und Gewürze (bei Verwendung von Mehl muss je nach Konsistenz des Teiges noch etwas Flüssigkeit wie z. B. Milch zugefügt werden)

ca. 200-300 g Hafer- oder Dinkelfloken

500 g Magerquark

100 g gehackte Nüsse (je nach Lust und Laune)

2 Bananen

4 Eier

optional: 1 Päckchen Backpulver

dunkle Schokodrops

Herstellung:

Bananen zerdrücken, alle übrigen Zutaten bis auf die Schokodrops zugeben und zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen (Konsistenz wie für Muffins).

In Portionen auf ein Back- bzw. Muffinblech oder in Muffinförmchen geben, mit den Schokodrops dekorieren und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.

Die gebackenen Cookies sind sehr luftig und schmecken dadurch sehr leicht.

Bei mir wurde durch das Backpulver die Konsistenz so locker, dass ich das nächste Mal eher Muffins als Kekse daraus backen werde. Da der Teig auf dem Blech aber relativ stabil war (und nicht zerfloss), kann man so auch gut „Freihandmuffins“ backen. Ohne das Backpulver dürften die Cookies wohl „keksiger“ werden 😉

Damit man die Konsistenz besser sieht (natürlich nur deswegen *g*), habe ich einen angebissen.


Viel Spass beim Nachbacken!

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